Liebe & Beziehung

Liebe und Leidenschaft: wie Langzeitbeziehungen das Feuer wiederfinden

Wenn die Routine in Langzeitbeziehungen einzieht kann mit ihr der Sex und die Leidenschaft schwinden. Was man tun kann, um das Feuer zu entfachen.

Phillip Horch

In Langzeitbeziehungen kann es passieren, dass die Leidenschaft entweicht. Und mit ihr der Sex. Was wir tun können, dass die Leidenschaft wieder zurückkommt.

Im Nachhinein kann Lena gar nicht mehr genau sagen, wann es passiert ist. Klar, sie liebt Franziska noch – von ganzem Herzen. Sie findet auch den Gedanken, ohne sie sein zu müssen, sehr schmerzhaft. Doch etwas fehlt in ihrer Langzeitbeziehung. Diese feurige Leidenschaft, das fiebrige Verlangen und die tiefe Sehnsucht, die die beiden in den ersten Monaten im wahrsten Wortsinn ans Bett gefesselt hat, all das ist verschwunden. Wenn die beiden Sex haben, dann lieben sie sich innig, es ist schön und vertraut. Aber irgendwas fehlt eben. Und das frustriert Lena.

Langzeitbeziehung: Wenn die Leidenschaft schwindet

Als sich Lena endlich ein Herz fasst und Franzi darauf anspricht, finden die beiden schnell heraus, dass ihnen mit der Zeit die Leidenschaft durch die Finger geglitten ist. Und wenn die Leidenschaft aus Beziehungen entweicht, kann es sein, dass sie sich irgendwann anfühlt wie eine Freundschaft, eine kollegiale Verbindung oder eine Wohngemeinschaft. Die Beziehungsdynamik verändert sich.

Und wenn die Leidenschaft mit der Zeit verschwindet, so werden auch die intimen Momente seltener. Und mit ihnen der Sex; ein Problem, das viele Menschen aus Langzeitbeziehungen kennen. Doch was tun, wenn die Leidenschaft versiegt? Sich andere Sex-Partner:innen suchen oder sich zu trennen mögen als verlockende Lösung erscheinen. Doch sie lösen den Kern des Problems nicht. Sie verschieben es höchstens um einige Jahre. Denn wer sich, sobald das Feuer droht, zu erlöschen, abwendet, wird in ein paar Jahren in einer anderen Beziehung vor denselben glimmenden Kohlestückchen stehen.

Selbstsorge bringt den Sex zurück

Der erste Schritt, um das Feuer wieder zu schüren: Selbstsorge. In langjährigen Beziehungen tendieren Menschen dazu, sich auf die Probleme und auf die Bedürfnisse des/der anderen zu fokussieren. Und sich dabei selbst zu vergessen. Und das killt die Leidenschaft. Denn: Wenn wir uns Selbst verlieren, ist keiner mehr da, um das Feuer wieder anzumachen. Und von alleine passiert da nichts. Nur, wer für sich selbst da sein kann, seine eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Fantasien kennt und respektiert, kann seine Leidenschaft finden, um sie mit der Partner:in zu teilen.

Langzeitbeziehung: Wie die Leidenschaft in die Liebe zurückkommt

Menschen, und zwar nicht nur solche, die in Langzeitbeziehungen leben, haben Bedürfnisse, die im Widerspruch zueinander stehen. Auf der einen Seite steht das Bedürfnis nach Sicherheit, Nähe und Geborgenheit, das Menschen wie Lena und Franziska in ihrer Beziehung finden. Doch dann gibt es da auch das Bedürfnis nach Abenteuer, nach Neuem, vielleicht auch nach dem Unbekanntem.

Und gerade hier kommt die Leidenschaft ins Spiel. Sie nährt sich von der Lust auf das Abenteuer, dem Entdecken und dem Spielerischen. Das macht auch das Prickelnde an neuen Beziehungen aus, wird sich in Langzeitbeziehungen aber nach einer gewissen Zeit etwas ausdünnen.

Und diese beiden Bedürfnisse zu vereinen ist die große Aufgabe, vor der Menschen in Langzeitbeziehungen stehen.

Wie können Lena und Franziska ihr Feuer nun also wieder finden?

  1. Abstand schaffen

Wenn man Abstand schafft, haben die Leidenschaft und das Verlangen den nötigen Raum, um zurückzukommen. Das muss nicht gleich eine Weltreise sein. Doch einige Tage, aber auch schon Stunden, in denen Lena Zeit mit sich selbst oder auch Freund:innen verbringt, kann dabei helfen, genug Platz für Leidenschaft zu machen.

  1. Raum lassen

Jeder Mensch braucht Raum. Einen Raum, ob mental oder körperlich, indem er oder sie sich entfalten kann. Wenn Franziska zum Beispiel erstmal wieder Zeit hat, sich an ihr altes Schlagzeug zu setzen – und sei es nur für eine halbe Stunde – entdeckt auch sie wieder die Leidenschaft in sich. Und das zu spüren, macht garantiert auch Lena an. Denn da ist sie auf einmal wieder: Diese aufregende, leidenschaftliche und sexy Person, die das Feuer mal entfacht hat.

  1. Sich selbst besser kennen lernen

Auch, wenn es vielleicht schwerfällt, müssen wir bei uns selbst anfangen. Es kann auch helfen, zu fragen: Was turnt mich ab? Wann geht mir die Leidenschaft und das Verlangen flöten? Und was tritt an die Stelle dieser wünschenswerten Eigenschaften? Das gilt natürlich auch für die andere Richtung: Wo ist meine Leidenschaft? Was macht mich an, wofür brenne ich? Denn erst wenn wir unsere Leidenschaft verstehen, können wir sie auch zurückholen.

  1. Den Sex suchen

Sex findet im Kopf statt. Klar, der Körper gehört auch dazu. Aber ohne Fantasie, ohne Reize, die das Gehirn an den Körper feuert, wird das nix. Also hilft es, den Sex in sich zu suchen: Was macht mich an? An was denke ich dabei? Wie werde ich, wenn mich die Lust packt? Das gilt es, hervorzuholen. Und mit der Partner:in zu teilen.

  1. Darüber reden

Erzählt euch, was ihr braucht, was ihr wünscht, was ihr euch vorstellt, was ihr gerne probieren würdet und seid dabei ehrlich zueinander. Das heißt nicht, dass man jeden Gedanken miteinander teilen muss. Aber über seine Wünsche und Vorstellungen zu sprechen, bringt die Leidenschaft zurück.

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